Tiergestützte Sozialarbeit / Therapie
Besucher seit dem 14.12.2009
Sattelfest . . . auch im Leben!
Sattelfest . . . . . . auch im Leben
Institut für Tiergestützte Sozialarbeit * Dipl. Sozialpädagogin Petra Bornkamp
Im Overkamp 28 * 45711 Datteln * Telefon 02363-357396 oder 01578-8787558



In der Praxis werden Tiere als Medium in der Therapie (tiergestützte Therapie), in der Pädagogik (tiergestützte Pädagogik), in der Sozialarbeit bei Fördermaßnahmen und bei tiergestützten Fördermaßnahmen /tiergestützten Aktivitäten, eingesetzt.
Tiergestützte Sozialarbeit / Therapie
ist besonders geeignet für
Kinder und Jugendliche mit …
- Wahrnehmungsstörungen (z. B.ADS, ADHS)
- Niedriger Frustrationstoleranz und Problemen der Selbststeuerung insbes.
Aggressionen,
Impulskontrolle
- Verhaltensauffälligkeiten
- Beziehungsstörungen
- Traumata (insbesondere Gewalterfahrungen, Verarbeitung von Trauer und
Trennungen)
- Teilleistungsstörungen
- Selbstwertproblematiken
- Störungen in der sozialen, geistigen und emotionalen Entwicklung
- Psychischen Beeinträchtigungen
- Lernbehinderungen und Lernstörungen
- Leichten Formen des Autismus (insbes. Asberger)
- Entwicklungsverzögerungen
- Sprachproblemen
Um in der Reflektion von Übungen mit dem Medium Tier die Übertragung auf Menschen aufgrund von Analogien bewältigen zu können, nutzt man sozial hoch entwickelte Lebewesen, wie Pferde, Hunde, Katzen, Delfine u.a. für tiergestützte Fördermaßnahmen.
Sozialarbeiter können Impulse bzw. Anleitungen für Verhaltensänderungen des Menschen setzen bzw. geben. Die Integration von Tieren in Therapie und Pädagogik ist eine große Bereicherung besonders für Kinder und Jugendliche, in einer entwicklungsförderlichen Atmosphäre werden gezielte therapeutische und pädagogische Maßnahmen vorgenommen.
Der Ansatz der tiergestützten Pädagogik, ergänzt durch NLP Techniken, bietet vielfältige Möglichkeiten, den Kontakt zu Kindern und Jugendlichen wieder herzustellen und dauerhafte Erfolge zu erzielen. Die tiergestützte Interaktion kann sehr viel versprechende Ergebnisse z.B. beim Aufbau von Selbstvertrauen und auf der Beziehungsebene liefern.
Wissenschaftliche Ansätze:
Tiergestützte Pädagogik: Kinderpsychotherapeut Boris M. Levison, USA 1960
Prof. Bergler, Prof. Ohlbrich, Deutschland, 80er Jahre
NLP:John Grinder und Richard Bandler (USA 1976)
Ziele für die tiergestützte Sozialarbeit / Therapie
-Unterstützung der emotionalen Integrität und der sozialemotionalen Entwicklung
-Bewältigung von vergangenen negativen Erlebnissen
-Soziale Kontaktaufnahme erleichtern
-Erweiterung der Kompetenzen in allen Verhaltensbereichen (Sozial, kognitiv,
emotional, motorisch/körperlich, sprachlich)
-Eigene Bedürfnisse und Interessen angemessen formulieren können
-Mit Konflikten umgehen lernen, Konfliktlösungsverhalten verbessern
-Auseinandersetzung mit Rollen, Rangordnung und Hierarchie
-Empathie wecken und steigern
-Erkennen der eigenen Grenzen und die Grenzen anderer
-Ausgleich emotionaler Defizite
-Veränderung von starren Verhaltensmustern
-Überwinden von Ängsten und Barrieren
-Kommunikationsfähigkeit verbessern
-Wertschätzung, Akzeptanz, Respekt und Neugier wecken und erweitern
-Bewusstmachung von Verantwortlichkeit und Verstärkung des Verantwortungs-
bewusstsein
-Konzentrationsfähigkeit steigern

Der Kinderpsychiater Boris Levinson hat die Wirkung von Hunden als Eisbrecher für „therapiemüde“ Kinder beschrieben. Es gibt unzählige Forschungsergebnisse, die das gesundheitsfördernde Wirkungsgefüge von Tieren bei der Entwicklung von Menschen unter gewissen Voraussetzungen nachweisen.